Unsere Kerntechnologie:
Wie die Seismokardiographie (SCG) die Identifizierung des KHK-Risikos ermöglicht
Die Seismokardiographie (SCG) ist das Herzstück des CardioClin™-Geräts von HeartForce. Es handelt sich um ein nicht-invasives Verfahren, das die durch die mechanische Aktivität des Herzens erzeugten Mikrovibrationen misst, während diese sich durch die Brustwand ausbreiten.
Das Signal beinhaltet die Schwingung, die erzeugt wird durch:
Die Kontraktion und Entspannung der Herzmuskulatur werden erfasst; dabei werden die kinetische Energie und der physikalische Rückstoß genutzt, die entstehen, wenn sich der Herzmuskel zusammenzieht, entspannt und Blut in die Aorta presst.
Die Myokardbewegung ist jedoch die vorherrschende niederfrequente Vibration, da sie während des Herzzyklus eine stärkere Kraft erzeugt. Diese Vibrationen breiten sich durch die Brustwand aus und sind an der Hautoberfläche, typischerweise am Brustbein, messbar.
SCG-Signalmarker und klinischer Nutzen
Seismokardiographische Signale werden von hochempfindlichen Sensoren über dem Brustbein erfasst und erzeugen eine Echtzeit-Wellenform der Herzaktivität. Diese Wellenformen bilden die Grundlage für weiterführende Analysen, insbesondere durch die Messung des zugrundeliegenden SCG-Signals mithilfe von Beschleunigungsmessern. Studien haben gezeigt, dass bestimmte Referenzpunkte innerhalb dieses SCG-Signals direkt mit spezifischen Ereignissen des Herzzyklus korrelieren, darunter die Öffnung (AO) und der Schluss (AC) der Aortenklappe. Diese Korrelation ermöglicht die Bestimmung der systolischen und diastolischen Intervalle. Darüber hinaus wurden Veränderungen der Signalmorphologie mit verschiedenen Herzerkrankungen und -anomalien in Verbindung gebracht, darunter:
- Koronare Herzkrankheit (CAD)
- Herzinsuffizienz (HI)
- Klappenerkrankung
AOÖffnung der Aortenklappe ACAortenklappenverschluss