Vom Signal zum Ergebnis:
Der EMCR Score™ erklärt
Der EMCR Score™ (Electro-mechanical CAD Response Score) von HeartForce ist ein proprietärer Algorithmus, der SCG-Signale in eine klare und zuverlässige Risikobewertung für koronare Herzkrankheit umwandelt. Er vereint:
- 3D-SCG-Wellenformdaten
- Klinische Risikofaktoren (Alter, Geschlecht, Bluthochdruck, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, Rauchen, familiäre Vorbelastung)
- Symptome wie Brustschmerzen oder Atemnot
Der EMCR-Score™ schätzt die Wahrscheinlichkeit ein, dass ein Patient an einer koronaren Herzkrankheit leidet, definiert als eine mehr als 50%ige Verengung in mindestens einer Koronararterie. Er wird berechnet, indem Seismokardiogramm-Daten (SCG) mit wichtigen Risikofaktoren und berichteten Symptomen kombiniert werden.
CardioClin™-Test läuft
Doe, John
EKGElektrokardiogramm
SCGSeismokardiogramm
Test abgeschlossen
Doe, John
EMCR Score™
Niedriges Risiko
Klinische Bedeutung des EMCR-Score™
Frühstadiumbeurteilung
Hilft dabei, Patienten mit einem Risiko für KHK zu identifizieren, noch bevor Symptome auftreten.
Risikostratifizierung
Unterstützt Ärzte bei der Identifizierung von Patienten, die eine weiterführende diagnostische Bildgebung, wie z. B. CCTA oder ICA, benötigen.
Hochrisiko-Screening
Schließt eine entscheidende Lücke in den aktuellen diagnostischen Arbeitsabläufen, indem es KHK bei Hochrisikopatienten mit mehreren KHK-assoziierten Risikofaktoren aufdeckt.
Was unsere Risikokategorien für das klinische Handeln bedeuten
Basierend auf klinischen Studien und den neuesten empfohlenen Leitlinien („ESC-Leitlinien 2024 für die Behandlung chronischer Koronarsyndrome“)Der EMCR Score™ wurde zur besseren klinischen Interpretation in fünf Kategorien unterteilt:
Sehr geringes Risiko (EMCR < 0.05):
Dieser Bereich deutet auf eine sehr geringe Prävalenz einer signifikanten koronaren Herzkrankheit hin (weniger als 5 %).
Niedriges Risiko (EMCR zwischen 0.05 und 0.15):
Dieser Bereich deutet auf eine geringe Prävalenz einer signifikanten KHK (zwischen 5 % und 15 %) hin. Bei solchen Patienten können Ärzte unter Berücksichtigung des gesamten klinischen Kontextes auf weitere diagnostische Tests verzichten.
Mittleres Risiko (EMCR zwischen 0.15 und 0.50):
Diese Spanne legt eine weiterführende klinische Abklärung mittels nicht-invasiver Verfahren wie der Koronaren-Computertomographie-Angiographie (CCTA) nahe. Die zu erwartende Prävalenz liegt zwischen 15 % und 50 %.
Hohes Risiko (EMCR zwischen 0.50 und 0.85):
Diese Kategorie weist auf eine hohe Prävalenz einer signifikanten koronaren Herzkrankheit (zwischen 50 % und 85 %) hin. Weitere klinische Massnahmen wie die invasive Koronarangiographie (ICA) oder die CCTA-Bildgebung werden empfohlen.
Sehr hohes Risiko (EMCR > 0.85):
Diese Kategorie weist auf eine hohe Prävalenz einer signifikanten koronaren Herzkrankheit (über 85 %) hin. Weitere klinische Massnahmen, wie z. B. eine Koronarangiographie, werden empfohlen.